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Neue Schulbänke und Ziegen für Eritrea

Frau Zerm in der RIV
Kidan Zerm-Ghebremariam vom Verein "Aufbau-Eritra e.V." informierte gestern die SV-Schüler und Klassensprecher der RIV über die Verwendung ihrer 15 000 Euro-Spende in der eritreischen Partnerschule. Außerdem berichtete sie über die Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler in dem ostafrikanischen Land. Hier der Pressebericht über den Vortrag von Frau Zerm:

 


Ahaus "Das hättet ihr hören sollen: den Applaus, mit dem uns die 300 Kinder in Wekerti verabschiedet haben. Und der Applaus war für euch bestimmt!" Mit bewegten und bewegenden Worten hat Kidan Zerm-Ghebremariam den Vestert-Realschülern gestern von ihrem Besuch in einer Dorfschule am Horn von Afrika berichtet.

Wekerti in Eritrea ist für die Vestert-Realschüler nicht irgendein Dorf. Für die Schule dort haben sich die Ahauser Schüler im vergangenen Oktober richtig ins Zeug gelegt. Mona Lachmann aus der 5d zum Beispiel hat einen Tag lang beim Friseur und in der Eisdiele gearbeitet. Andere haben Gärten gepflegt, Fenster geputzt oder Autos gewaschen. Stolze 15 350 Euro für die Partnerschule erwirtschafteten die fast 800 Realschüler mit vereinten Kräften. "Ich kann immer noch nicht glauben, was ihr geleistet habt", freute sich Kidan Zerm-Ghebremariam vom Verein Aufbau Eritrea, die den Kontakt zwischen den beiden Schulen hergestellt hat - und ihn weiter pflegt.

Ständiger Austausch

"Daran ist uns besonders gelegen", erklärten gestern Schulleiter Willi Möllers und Lehrer Markus Windmeier, der Initiator der Schulpartnerschaft. Windmeier: "Unser Ziel war es von Anfang an, dass wir auf der Höhe gehalten werden und im ständigen Austausch sehen können, wie sich das Projekt weiter entwickelt." Kidan Zerm-Ghebremariam war im Februar in Wekerti und ließ jetzt die Schüler reich bebildert teilhaben an den Überlegungen und Diskussionen, die sie dort über die Verwendung der Spende führte: Neue Schuluniformen sind bereits angeschafft worden, die Renovierung des maroden Schulgebäudes hat begonnen, neue Schulbänke und ein Schreibtisch für den Lehrer sind dringend erforderlich, ebenso ein Zaun für das Schulgelände zum Schutz vor Tieren. Aber auch Ziegen, Hühner, Schafe und Esel für die besonders bedürftigen Schüler und ihre Familien gehören zum Soforthilfeprogramm. Zerm-Ghebremariam: "Diese Art von Unterstützung kommt in Eritrea sehr gut an. Die Familien sind durch die Tiere mit Milch, Eiern und Fleisch versorgt." Die weltweite Explosion der Lebensmittelpreise treffe das noch unter Kriegsfolgen leidende Land besonders hart, so die in Eritrea geborene Kidan Zerm-Ghebremariam, die seit 1980 in Deutschland lebt und in Erkenschwick als Krankenschwester arbeitet.

Briefkontakte

Materielle Hilfe ist aber nur die eine Seite der Partnerschaft. Zwischen Ahaus und Wekerti hat sich mit Unterstützung des Vereins Aufbau Eritrea ein reger Briefkontakt zwischen Schülern entwickelt, in denen sie sich von ihrem so verschiedenen Dasein berichten. Am Ende des Vortrags zeigte sich Mona Lachmann tief beeindruckt von den anschaulichen Schilderungen: "Jetzt wissen wir, wie gut wir es eigentlich hier haben." Und von den versammelten Klassensprecherinnen und Klassensprechern der Vestert-Realschule gab es einen donnernden Applaus für Kidan Zerm-Ghebremariam. Vielleicht erzählt sie ja davon bei ihrem nächsten Besuch in Wekerti. gro 17.04.2008  Quelle:

 

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