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RIV beteiligt am Naturprojekt Hörsteloer Heide

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Die gute Pflege der Hörsteloer Wacholderheide trägt erste Früchte: Auf dem kargen Sandboden haben sich neben Wacholderbüschen Gräser und Besenheide ihren Platz zurück erobert.

"Das war vorher alles noch Wald" - ein Mann in grüner Latzhose beschreibt mit beiden Händen einen Kreis um sich herum. Dann reißt er eine junge Birke aus dem Boden. Der Mann ist der Diplom-Biologe Dr. Christoph Lünterbusch. Er ist einer der Initiatoren der Heideaktion am vergangenen Samstag, an der neben verschiedenen Ottensteiner Vereinen auch Schülerinnen und Schüler der Realschule im Vestert mit ihrer Lehrerin Frau Cürlis beteiligt waren.

Vor vier Jahren sei der Wald weiträumig gerodet worden, erzählt er. Knochenarbeit, die die Freiwilligen der Ottensteiner Vereine übernommen haben. Vor drei Jahren dann sei das Gebiet abgeplaggt worden. Bagger trugen die obersten Erdschichten ab, um dem Wacholder die Chance zu geben, nachzuwachsen. Im gesamten Kreis gebe es keinen Flecken Erde, an dem die Heide wieder nachwachse. Deshalb sei der Schutz dieses Areals so wichtig, sagt Lünterbusch. Rund 30 Erwachsene und 50 Kinder und Jugendliche kümmern sich nun um die Nachpflege. Die KAB Ottenstein, der Schützen- und Heimatverein, der Borkener NaBu, Landjugend und auch die Realschule im Vestert engagieren sich ehrenamtlich.

Die Kinder reißen eifrig Birken und Brombeersetzlinge aus. Die Erwachsenen rücken währenddessen den pflanzlichen Störenfrieden mit schwerem Gerät zu Leibe. Mit Radlader und Kettensäge räumen sie Bäume aus dem Weg, die das Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen. "Wenn man nichts macht, ist in zwei bis fünf Jahren sowieso alles tot. Aber der Kreis hat ja kein Geld dafür übrig", stellt Dr. Lünterbusch fest. Umso glücklicher ist er über die vielen freiwilligen Helfer.

Josef Nienhaus, der mit der Wacholderheide aufgewachsen ist, erinnert sich: "Früher haben die Bauern die Heide immer abgeplaggt für den Stall. Das war die schönste Heide damals." Bis in die 50er Jahre hinein verwendeten die Landwirte das Material als Einstreu. Mit Ende der Nutzung ging es auch mit der Wacholderheide bergab. Heute freuen sich die Ehrenamtlichen über jeden Wacholdersetzling, der nachwächst. Und die Heide freut sich über die Unterstützung durch den Menschen. alh

Quelle: Quelle: Münsterland Zeitung

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