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Eritrea2011

Spendenverwendung vom "Eritreatag"

Der Eritrea-Tag 2011 war wie in den Vorjahren ein toller Erfolg: über 15.000€ konnten für Eritrea erarbeitet werden. Frau Zerm-Ghebremariam vom Verein "Aufbau Eritrea e.V" hat nun in einem Brief an unsere Schule allen Beteiligten gedankt und beschreibt, wie die Spenden in Werkerti eingesetzt werden. Zudem besucht sie am Do., dem 24.11. die RiV und berichtet der SV aus Eritrea.


An die Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler der Realschule im Vestert; sehr geehrter Herr Möllers, lieber Herr Windmeier, liebe Eltern,

als mir Herr Windmeier telefonisch mitteilte, dass auch dieses Jahr wieder diese unglaubliche Spendensumme zusammengekommen ist, konnte ich das gar nicht glauben. Ich hätte nie gedacht, dass Sie alle, Schüler, Lehrer, Eltern und Verwaltung sich wiederum Zeit genommen haben, um sich für das Anliegen unseres Vereins zu engagieren. Liebe Menschen der Realschule im Vestert, euch kann man nicht bremsen! - …

und das ist auch gut so! Schon bisher haben Sie alle geholfen, so viele Familien satt zu machen, Durst zu löschen, und eure Schulfreunde in Eritrea konnten durch diese Hilfe mit vernünftigem Schulmaterial richtig gut lernen.

All den vielen lieben Helfern möchte ich hier meinen Riesendank aussprechen. Diese Unermüdlichkeit ist für uns ein Ansporn und ein Vertrauensbeweis, unsere Aufgaben in Eritrea immer weiter zu verfolgen, das Land braucht noch lange unsere Hilfe. An vielen Orten müssen sich Kinder, ja ganze Familien mit Durst und hungrigem Magen zu Bett legen, und sie wissen nicht, ob sie morgen etwas zu essen haben werden. Nicht zu reden von geeignetem Schulmaterial. Viele kleine Kinder erkranken aufgrund des Nahrungsmangels und des unzureichenden, häufig auch unsauberen Trinkwassers.

 

Eure Spenden haben geholfen, viele Probleme zu beseitigen: Die Wasserversorgung in Adi Zamr kann langsam vollendet werden, das Schulgebäude in Wekerti wurde renoviert und 40 Schulbänke erneuert; das Haus von Sirak Aradom, von dem er solange geträumt hatte und das wir wegen Geldmangels lange nicht fertig bauen konnten, ist nun vollendet, er braucht keine Angst mehr vor den Hyänen zu haben. Für 97 Familien konnten wir Mikrokredit-Projekte beginnen; wir versorgen inzwischen drei Schulen und eine Babykrippe. Es sind nun 167 Kinder, die wir auf unterschiedliche Weise unterstützen, weitere 44 Kinder und Jugendliche sind ebenfalls noch finanziell auf unsere Hilfe angewiesen, davon 13 Kinder in Kinderheimen. Eure Hilfe kommt da sehr willkommen, sie ist für viele so wichtig zum Überleben (und dann zum Wege finden, sich selbst versorgen zu können). Frau Hiriti aus Adi Zamr hat es auf den Punkt gebracht: Ihr habt unseren hungrigen Magen gesättigt, unseren Durst gelöscht und unseren nackten Körper gekleidet. – Das sagt alles!

 

Ihr stellt euch mit voller Überzeugung an unsere Seite, sonst hättet Ihr an einem Tag nicht so viel Geld verdienen können. Auch die Menschen, die euch haben arbeiten lassen, sind großherzig gewesen, sonst hätten sie bei dem Projekt nicht mitgemacht. Und Eure Eltern: Sie hätten ja auch darauf bestehen können, dass Ihr in Eurer Klasse bleibt und Unterricht bekommen sollt. Nein, sie haben das Vorhaben mit unterstützt und dadurch mit beigetragen, dass nun schon im vierten Jahr solche unglaublichen Spendensummen zusammen kommen. 

Ihr müsst auf Euren Direktor stolz sein, dass er für all das geradesteht, was an diesem Tag geschieht und alle diese Aktivitäten unterstützt. Noch viele andere Mitarbeiter der Schule haben zu diesem Projekt zugunsten der Menschen in Eritrea beigetragen. Wenn ich alle aufführen wollte, würde mein Blatt nicht ausreichen! Danke, danke und nochmals danke. Manchmal kann ich gar nicht glauben, dass Ihr schon so lange treu an unserer Seite geblieben seid. Das ist etwas ganz Besonderes.

Bei meiner letzten Reise im Oktober 2011 fragten mich die Schüler in Wekerti, ob sie auch, wie die anderen Kinder, für die ganze Klasse eine anständige Schuluniform bekommen könnten (das ist so üblich in Eritrea, geht aber nur, wenn genügend Geld dafür da ist). Für die Kinder hat das eine große Bedeutung, und es hilft auch, soziale Unterschiede auszugleichen. So entschloss ich mich, ohne das Geld im Moment in Aussicht zu haben, den 74 Kindern zuzusagen und die Uniformen zu bestellen, einfach in der Hoffnung, dass irgendwie das Geld schon zusammen kommen würde, z.B. durch Weihnachtsspenden von Freunden und Bekannten usw. Und nun steht Ihr da und habt geholfen und mich nicht im Stich gelassen. Jetzt kann ich die Uniformen sogar sofort in Asmera bestellen.

 

Mein Verein „Aufbau Eritrea e.V.“ ist stolz, Euch und Eure Schule all die Jahre und hoffentlich auch weiterhin an unserer Seite zu haben. Vielen Dank für Euer Vertrauen, Euren Mut und Eure Entschlossenheit, zu helfen.

Ich freue mich auf unser Treffen am Donnerstag, 24.11.11 in Eurer Schule, wo wir dann noch viele weitere Einzelheiten besprechen können, und wünsche Euch alles Gute und viel Erfolg in Eurem Schulalltag.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Kidan Zerm-Ghebremariam

Vorstand Aufbau Eritrea e.V.

15 375 Euro für Eritrea gespendet

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AHAUS. Ein Tag Arbeit im Auftrag der Nächstenliebe: Engagierte Schüler, Eltern und Lehrer der Realschule im Vestert haben damit gemeinsam viel geschafft: 15 375,57 Euro kamen bei Arbeitseinsätzen am Eritrea-Tag zusammen und wurden jetzt übergeben.

(Von Anna-Lena Haget)


Jugendliche und Erwachsene hatten einen Tag lang für die gute Sache gerackert. Damit unterstützen sie Hilfsprojekte in Eritrea. Die Schule hat in dem afrikanischen Land sogar eine Patenschaft übernommen – für die Wekerti Elementary School. Dort ist das Schulgebäude renoviert und mit neuen Bänken ausgestattet worden.

„Wir bedanken uns bei allen Firmen, Schülern und Eltern. Ohne sie wäre so eine Summe gar nicht möglich gewesen“, erklärte Lehrer Markus Windmeier. Kidan Zerm-Ghebremariam besuchte am Donnerstag die Realschule im Vestert. Die Vorsitzende des Vereins „Aufbau Eritrea“ betreut mehrere Projekte.

Über die großzügige Spende freut die gebürtige Eritreerin sich. „Ich glaube nicht, dass wir mit unserer Arbeit fortfahren könnten, wenn ihr uns nicht unterstützen würdet“, so Zerm-Ghebremariam. Sie hatte den Schülern einen Film mitgebracht, der auf ihrer letzten Eritreareise entstanden war.

In eindrucksvollen Bildern zeigte die Vorsitzende, was die Spenden bereits bewirkt haben. Eine der jüngsten Aufgaben ist der Bau eines Brunnens in Adi-Zamr. Die Pumpe für den Brunnen wird per Solarenergie angetrieben. Finanziert wurde die 33 000 Euro teure Anlage zum Teil aus den Vestert-Spenden.

Ein Hausbauprojekt und der Kauf von Nutztieren für arme Familien konnten bereits realisiert werden. Außerdem hilft „Aufbau Eritrea“ der Missionsschule für Waisenkinder in Dekemhare. Für dieses und viele weitere Projekte werden dringend Spenden gebraucht. Der Schlüssel liege in Hilfe zur Selbsthilfe, sagt die Vereinsvorsitzende.

Einen großen Wunsch hegt Zerm-Ghebremariam noch: Eine Grundschule in Asmara soll so schnell wie möglich mit einer Toilettenanlage ausgestattet werden. Sie rief die Schüler auf, gemeinsam mit „Aufbau Eritrea“ das Vorhaben zu verwirklichen.

(Quelle: muensterlandzeitung.de)

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