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Neue Bildungskarte/ Münsterlandkarte 

Seit 2011 wird das Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder und Jugendliche aus Familien im Leistungsbezug nach dem SGB II, SGB XII, AsylbLG und aus Familien, die Kinderzuschlag oder Wohngeld erhalten, im Münsterland umgesetzt. Das Paket beinhaltet verschiedenste Leistungen, zu denen ein Zuschuss zur gemeinschaftlichen Mittags­­verpflegung, die Über­nahme von Kosten für eintägige Ausflüge und mehrtägige Klassenfahrten, Leistungen zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben, Schülerbeförderung, Lernförderung und Leistungen des persönlichen Schulbedarfes gehören. Die Leistungen müssen gesondert beantragt werden.

Ab dem 1. Februar wird die Stadt Ahaus die Bildungskarte/Münsterlandkarte für Kinder im Leistungsbezug nach dem "Bildungs- und Teilhabepaket" (BuT) einführen.

Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt der Münsterlandkreise sowie der kreisfreien Stadt Münster. Das System wird durch die Sodexo Pass GmbH zur Verfügung gestellt. Leistungsberechtigte Kinder und Jugendliche erhalten die Münsterlandkarte. Die Karte wird mit einem virtuellen Guthaben aufgeladen. Zur Inanspruchnahme von Leistungen ist die Karte lediglich bei den Leistungsanbietern (Schulen, Vereine, etc.) vorzulegen.

Bitte beachten Sie folgende Besonderheiten:

  • Die Abrechnung der Lernförderung/Nachhilfe erfolgt nicht über die Münsterlandkarte. Hier muss ein gesonderter Antrag gestellt werden.
  • Bisher war es ausreichend einen „Zusatzfragebogen Lernförderung“ auszufüllen und so die Lernförderung zu beantragen. Das hat sich nun geändert. Die alten Vordrucke für die Lernförderung sind nicht mehr gültig und werden nicht mehr akzeptiert.
  • Die Eltern müssen nun einen Antrag auf Lernförderung stellen. Der Antrag ist aber so aufgebaut wie der Zusatzfragebogen. Bisher reichte es aus, einen Zusatzfragebogen für ein ganzes Schuljahr auszustellen. Jetzt muss bei Beginn eines neuen Bewilligungszeitraumes der Sozialleistungen auch ein neuer Antrag auf Lernförderung gestellt werden. So kann es nun vorkommen, dass Sie zwei Anträge in einem Schuljahr vorliegen haben.

Alle Infos sowie eine Möglichkeit zum Download des neuen Globalantrags für Bildung-und Teilhabe und des neuen Antrags für die Lernförderung finden Sie unter folgendem Link:

http://www.kreis-borken.de/de/kreisverwaltung/aufgaben/soziales/muensterlandkarte/

 

 


Auszug aus "Das Bildungs- und Teilhabepaket eine Arbeitshilfe für Schulen, Schulaufsicht sowie Schulträger und Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe“

Wer profitiert vom Bildungs- und Teilhabepaket?

Das Gesetz regelt individuelle Rechtsansprüche von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket sollen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Familien mit geringem Einkommen fördern und unterstützen, d.h. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II (allgemein als „Hartz IV“ bezeichnet) leben, einen Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen.

Diese Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsenen erhalten daher zusätzlich zu den für ihren monatlichen Regelbedarf erforderlichen Mittel auch Mittel für Bildung und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft.

Bezugsberechtigt sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene,

  • die noch keine 25 Jahre alt sind,
  • in einer Kindertagesstätte oder in Kindertagespflege betreut werden,
  • eine allgemeine oder berufsbildende Schule besuchen oder an einem Mittagessen in einem Hort teilnehmen,
  • keine Ausbildungsvergütung erhalten.

Welche Leistungen gewährt das Bildungs- und Teilhabepaket?

Für alle 0 – 25jährigen Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsenen:

  • Übernahme der Kosten für eintägige Ausflüge und Klassenfahrten der Schule oder der Kindertageseinrichtung,
  • Zuschuss zum Mittagessen in Kindertageseinrichtung, Kindertagespflege, Schule und Hort,
  • Leistungen zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft (dies nur bis zum Alter von 18 Jahren), darüber hinaus für alle Schülerinnen und Schüler unter 25 Jahren:
  • Mittel für die Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf (so genanntes Schulbedarfspaket),
  • Mittel für die Schülerbeförderung und
  • Mittel für eine ergänzende Lernförderung

Art der Leistungen:

Das Schulbedarfspaket und die Erstattung der Kosten für die Schülerbeförderung werden als Geldleistung gewährt.

Antrags- und Bewilligungsverfahren: 

Die Anträge sind von den volljährigen Bezugsberechtigten bzw. von den Eltern der minderjährigen Bezugsberechtigten stets vor Inanspruchnahme der jeweiligen Leistung beim Jobcenter (www.jobcenter-kreis-borken.de)  zu stellen. Die Leistungen sind für jedes Kind gesondert zu beantragen. Es gibt eine Ausnahme: Für Leistungsberechtigte nach dem SGB II werden die Leistungen aus dem Schulbedarfspaket automatisch, d.h. ohne gesonderten Antrag, ausgezahlt.

 

Nähere Information zum Bildungspaket in Ahaus erhalten Sie bei der Ansprechpartnerin


BuT-Familienbüro
Bahnhofstraße 29
48683 Ahaus
Barbara Grothues
02561/8658457
Lydia Lindemann
02561/8658456
Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 10 – 12 Uhr und von 14 – 17 Uhr

 

weitere Infos hier: Bildungs- & Teilhabepacket

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 Elternsprechtag

Am Freitag, dem 24. November 2017 ist von 13.30-18.30 Uhr Elternsprechtag. Sie können über die Schülerinnen und Schüler Termine mit den entsprechenden Lehrern vereinbaren. Informationen zu Zeiten und Raumbelegungen finden Sie hier:

Raumplan

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Nächste Termine

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